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Arthro.LINE

Vielfältige Verwendbarkeit in allen Bereichen der Arthroskopie.

Die Instrumente der Arthro.LINE haben sich auf allen Feldern der Arthroskopie bestens bewährt. Wie genau ein solcher Einsatz in der Praxis abläuft, erläutern wir Ihnen im Folgenden anhand eines häufig durchgeführten Eingriffs, der Kniearthroskopie.

Anatomie des Kniegelenks
Das Knie ist das größte und gleichzeitig komplizierteste Gelenk des Menschen. Da es das gesamte Körpergewicht trägt, muss es sehr hohen Belastungen standhalten. Als sogenanntes echtes Gelenk verfügt es über einen Gelenkspalt. Im Kniegelenk – das von einer Gelenkkapsel umschlossen ist - treffen der Oberschenkelknochen (Femur), das Schienbein (Tibia) und die Kniescheibe (Patella) aufeinander.

      

1

Außenseitenband

2    

Außenmeniskus

3

Hinterhorn

4

Vorderhorn

5

Schienbeinplateau (Tibia Plateau)

6

Wadenbein

7

Oberschenkelknochen

8

Kniescheibe

9

Knorpeloberfläche der
Oberschenkel-Gelenkrolle

10

vorderes Kreuzband

11

hinteres Kreuzband

12

Innenseitenband

13

Innenmeniskus
14 Schienbein


Die Gelenk-Enden des Oberschenkels stoßen mit zwei unterschiedlich gekrümmten Rollen auf das Plateau des Schienbeins (Tibia-Plateau). Diese unterschiedlichen Krümmungen werden durch zwei Knorpelscheiben - den Innen- und Außenminiskus - ausgeglichen.  

Halt und Führung erhält das Knie im Inneren durch die Kreuzbänder. Von außen wirken das innere und das äußere Seitenband stabilisierend. Auch die Kniescheibe ist maßgeblich an der Funktion des Gelenks beteiligt. Sie ist als Sesambein in das Kniescheibenband eingebettet und mit der Oberschenkelmuskulatur sowie mit dem Unterschenkel verbunden.


Häufige Verletzungen des Kniegelenks

  • Meniskusverletzung (traumatisch oder degenerativ)
  • Verletzung der inneren Seitenbänder und des vorderen Kreuzbands
  • Abnutzung/Arthrose
  • Kniescheibenprobleme

Bei diesen Verletzungen ist oftmals ein minimal-invasiver Eingriff in Form einer Kniearthroskopie erforderlich. Hierfür werden spezielle Instrumente benötigt.


Ablauf einer Kniearthroskopie

  • Anwendung einer Allgemein- oder Teilnarkose
  • Um den Blutverlust während einer Operation möglichst gering zu halten, wird oberhalb des Knies eine Manschette als Blutsperre angebracht
  • Nun folgt die Eröffnung des Kniegelenks durch zwei kleine Schnitte von 0,5 cm und die Einführung des Arthroskops
  • Um den Gelenkraum zu erweitern, wird eine sterile Flüssigkeit (Ringer-Lösung, Purisole-Lösung, NaCl-Lösung) in das Knie eingefüllt
  • Nächster Schritt ist die Untersuchung der Gelenkschleimhaut, einzelner  Gelenkabschnitte, der Knorpelflächen, der Menisken, der Kreuzbänder und der Kniescheiben-Rückseite
  • Mittels einer Sonde (Testhaken) erfolgt eine Überprüfung der Gelenkstrukturen
  • Anhand der Diagnose werden nun – je nach Art des Eingriffs – unterschiedliche Handinstrumente zum Stanzen, Schneiden und Greifen des beschädigten Gewebes  eingesetzt
  • Shaver-Blades sind ideal geeignet für das Schneiden und Fräßen von Knochen, Knorpeln sowie Gewebeteilen. Sie setzen sich zusammen aus einer schnell rotierenden Klinge (Innenrohr) und einer integrierten Absaugvorrichtung, die ein besonders  effizientes Arbeiten ermöglicht
  • Das angeschlossene Shaver-System bringt hierbei die rotierende Klinge auf Drehzahlen zwischen 800 und 8.000 U/min
  • Nach Abschluss des Eingriffs werden die Instrumente entfernt und – nach einer gründlichen Ausspülung des Gelenks – die Schnitte am Knie vernäht